Westerwald mit Mode und Ziegen

Wir hätten einen noch größeren Bus einsetzen können, so groß war die Nachfrage nach der Tagesfahrt am 30. August nach Bad Marienberg im Westerwald.

Das erste Ziel war die Fa. Lebek-Moden. Hier wurden wir bereits erwartet und in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die erste Gruppe aus dem Riesensortiment von Röcken, Blusen, Hosen Mäntel, Jacken usw. Einkäufe tätigen konnte (natürlich zu Outlet-Preisen) besichtigte die zweite Gruppe die Modell-Fertigungsräume im Obergeschoss. Kommen die Modelle bei den Händlern gut an, werden entsprechend der Aufträge die Massenwaren in Billiglohn-Ländern gefertigt und anschließend wieder zurück ins Stammwerk zur Prüfung, Konfektionierung und Auslieferung an die Händler geschickt. Für die eingehenden Massen muss natürlich genügend Platz vorhanden sein. 12 km Kleiderstangen oder Regalfächer stehen bereit – Tendenz steigend! Die Firma in Familienbesitz wurde von unserem Betreuer als sehr sozial vorgestellt.

So viele Informationen für Auge und Ohr machen natürlich hungrig. In der nahegelegenen Steigalm mit dem sich anschließenden Streichelzoo wurde dem abgeholfen. Das Essen war sehr gut – aber es dauerte trotz Vorbestellung sehr lange, bis es auf dem Tisch stand. Aber was soll’s!

Nach dieser Rast ging es weiter nach Oberrod. Hier befindet sich die „Kleine Fromagerie“ von Claudia Schäfer, die 2016 vom Deutschen Landfrauenverband als „Unternehmerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Etwas abseits vom Geschäft befindet sich der saubere Stall mit 150 Ziegen. Zweimal am Tag werden sie gemolken. Die Milch wird sofort vom Stall in die Verarbeitung gebracht. Was dann aus der Verarbeitung, der Käserei, heraus kommt, konnten wir ausgiebig auf dem schön hergerichteten Hof und im Gastraum der „Fromagerie“ probieren. Einfach köstlich! Klar ist auch, dass sich viele Landfrauen mit Ziegenkäse und diversen Senfsorten eindeckten. Als kostenlose Zugabe konnte auch das alte und sehr geschmackvoll eingerichtete Bauernhaus besichtigt werden.

Fazit: Da sage noch einer, dass Mode und Ziegenkäse nicht zusammen passen. (AM)

 

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Schon Tradition: Waffelbacken am 27. Mai 2017 im „Botanischen Garten“
Sechs Jahre Pflanzenmarkt – sechs Jahre Waffelbacken der Marburger Landfrauen!

Es ist schon fast Routine, die bewährte und harmonische Zusammenarbeit bei der Standteilung mit den Kirchhainerinnen: sie kümmern sich um die Garnituren, wir um das Zelt. Beides wurde am Freitagabend (26. Mai) am Stammplatz von einigen fleißigen Helfern aufgebaut.

Am Samstag dann um 8 Uhr - über dem Park breitete sich noch ein leichter Frühnebel aus - machten wir uns ebenso wie die anderen Marktbeschicker daran, den Stand herzurichten: Stromkabel legen, Theke aufbauen, Waffeleisen platzieren, Tische mit gelben Tischtüchern decken und mit Blumen schmücken, Banner und Hinweistafel anbringen usw. In der Zwischenzeit kamen auch die Waffelbäckerinnen der 1. Schicht (insgesamt waren es drei Schichten) mit ihren Teigeimern, die wir wie immer in der Kühlung im Hauptgebäude zwischenlagern konnten, und versorgten die ersten Gäste (meistens Händler) mit frischen Waffeln und heißem Kaffee.  

Inzwischen hatte sich auch die Sonne über dem Gelände (das von Mal zu Mal attraktiver wird) ausgebreitet und setzte uns steigenden Temperaturen bis über 30 Grad aus. So war es auch zu verstehen, dass das Standpersonal ziemlich gefordert wurde. Gegen Mittag stand dann die zweite Schicht auf der Matte und am Nachmittag die dritte. 

Um 18 Uhr war man dann froh als es hieß „Feierabend“! Wir packten unsere Sachen zusammen und verließen geschafft das Gelände: Am Sonntag waren dann die Kirchhainerinnen an der Reihe – uns fiel lediglich die Rolle des Zeltabbauers zu. (AM)

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Bilder: Landfrauen Marburg und Bild Nr. 015: Nadja Schwarzwäller


 

Die Landfrauen und ein Küchenhelfer

Es gibt derer schon viele: vom Zauberstab bis hin zu dem von der Staubsaugerfirma. Auf der „MEMO“ 2017 in Marburg wurden wir am Stand der Fa. Bellersheim auf einen weiteren Helfer aufmerksam gemacht, den VITAMIX, der mehr kann als nur mixen.

Schnell war ein Termin (14. März 2017) im Stammhaus in Gladenbach ausgemacht und den Landfrauen angeboten. Und siehe da, das Thema fand regen Zuspruch und Herr Palmer von der produzierenden Firma aus Cleveland / Ohio (USA) konnte den Vielkönner VITAMIX vor einem interessierten Auditorium präsentieren.

Nach dem Einführungsreferat konnte sich jede aus der Gruppe an dem Gerät probieren: von der flüssigen Vorspeise über eine „Thailändische Ingwersuppe“ bis hin zum Dessert mit „Eis aus gefrorenen Erdbeeren“. Die so erstellten Produkte wurden anschließend probiert und bewertet.

Dass er als „Alleskönner“ aber noch mehr kann, demonstrierten Frau Bellersheim und Herr Palmer bei der Teig-, Püree-, Humushestellung und dem Einkochen. Alle Fragen der interessierten Landfrauen wurden geduldig und fachgerecht beantwortet.  (AM)

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Dezember 2016 - ADVENTSFAHRT NACH PRAG MIT DRESDEN UND EGER

Es ist schon Tradition, dass sich die Landfrauen europaweit Adventsmärkte ansehen. In diesem Jahr war Prag dran. Und da viele Wege nach Prag führen, wurde für die Hinfahrt der über Dresden ausgewählt.

Hier hatte man genügend Zeit sich die Frauenkirche von innen, den Zwinger von außen und den Striezelmarkt mittenmang anzusehen. Im Anschluss ging es dann weiter in die goldene Stadt Prag. Die Firma Schein hatte mit dem NH-Hotel ein schönes Hotel am Rande der historischen Altstadt ausgewählt. Von hier war es nicht allzu weit, um sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt bei einer Stadtführung oder aber auch auf eigene Faust anzusehen.

Natürlich durften die Weihnachtmärkte in der Altstadt, auf der Burg, am Altstädter Ring oder dem Wenzelsplatz nicht fehlen. Wer genau hinschaute, konnte schon Unterschiede zum hiesigen Angebot entdecken. Ist ja auch gut so, denn es soll doch gekauft werden! Mit ein Höhepunkt der Reise war der Besuch eines Konzert mit Werken von Bach, Mozart, Gluck, Beethoven, Smetana und Dvorak in einem wunderschönen Saal in der Burg. Das volkstümliche Prag lernten wir dann in einem typischen Altstadtlokal bei tschechischer Küche und Bier kennen.

Auf der Heimfahrt machten wir dann noch einen Zwischenstopp in Eger mit seinem, man ahnt es schon, Weihnachtsmarkt in der Altstadt.
Eins sollte abschließend noch festgehalten werden: Obwohl es eine Fahrt auf Bezirksebene war, kamen von den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern allein 15 aus dem Ortsverein Marburg.  (AM)


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Dezember 2016 - TAGESAUSFLUG IN DAS VORWEIHNACHTLICHE MICHELSTADT

Warum in die Ferne schweifen – schöne Weihnachtsmärkte gibt es auch in Hessen?! Im Vorstand hatten wir uns dazu die Odenwald-Metropole Michelstadt ausgesucht: schön gelegen und nicht zu weit.

Nach einer sehr entspannten Busfahrt kamen wir gegen 11.30 Uhr in Michelstadt an und wurden auf dem Parkplatz schon von Yvonne Esterl in ihrem Nikolaus-Kostüm zur geplanten Stadtführung erwartet. Mit Sachverstand, Witz und besinnlichen/heiteren Geschichten brachte sie uns die Michelstädter Sehenswürdigkeiten, die alle in einem überschaubaren Areal liegen, näher: Rathaus, Marktbrunnen, Schwiegermutterbrunnen, Gasthaus „Zum Löwen“, Diebsturm, Kellerei, Stadtkirche  und Elfenbeinschnitzerschule.
Yvonne Esterl war so gut drauf, dass die Zeit wie im Flug verging.

Da Gucken, Zuhören und Laufen bekanntlich hungrig machen, war im Anschluss an die Stadtführung das gemeinsame Mittagessen im Gasthaus „Grüner Baum“ eingeplant. Hier stimmte alles: Ambiente, Qualität und Preis! Nach der Mittagspause war Freizeit angesagt. Weihnachtsmarkt – Konditoren-Weltmeister-Café – Gasthaus –Sehenswürdigkeiten, jeder konnte nach Lust und Laune den Nachmittag verbringen. Bei hereinbrechender Dämmerung entfaltete die Budenstadt dann ihre ganze vorweihnachtliche Atmosphäre. Schön!

Gegen 17.30 Uhr traten wir dann die Heimreise mit unserem „Rotkäppchen-Bus“ an. (AM)


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November 2016 - BESINNLICHES ZUM ADVENT – ZWISCHEN DEN ZEITEN

Die diesjährige Adventsfeier des OV Marburg war mal wieder ein Magnet. Über 90 Mitglieder und Freunde des OV Marburg waren der Einladung in den weihnachtlich geschmückten Saal der „Ochsenburg“ gefolgt.

Die erste Überraschung erlebten die Gäste schon beim Eintritt: Es brauchte kein Eigenanteil gezahlt zu werden – Kaffee und Kuchen gingen auf den Verein. Dass es dafür im Gegenzug aber kein weiteres Geschenk gab, war vielen recht („Stehrumsel“ haben wir eh genug zu Hause!)  

Die zweite Überraschung war der Referent selbst: Pfarrer i.R. Paulfried Spieß. Allein sein beruflicher Werdegang (vom Briefträger zum Pfarrer) ließ aufhorchen. Im seinem munteren und immer wieder mit Liedern aufgelockerten Vortrag näherte er sich dem Thema auf verschiedenen Ebenen. Jeder konnte sich irgendwo wieder erkennen, jeder konnte sagen „ So habe ich das auch mal erlebt“ oder „Das habe ich noch nicht so gesehen“.  Unterm Strich kann man sagen, dass der Vortrag, da alles aus dem Leben gegriffen war, allen etwas gebracht hat.

Und die dritte Überraschung: Es lagen diesmal ausreichend Liedblätter aus, damit im Anschluss kräftig gesungen werden konnte.
Die zweite Vorsitzende, Käthie Henz, dankte im Anschluss an das Referat, Doris Amling für die geleistete Arbeit zum Wohle des OV Marburg mit einem Präsent. (AM)


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November 2016 - Geschenktes Herz - geschenktes Leben:
Erlebnisse vor und nach der Herztransplantation

Im Rahmen der Vortragsreihe der Landfrauen Marburg, Niederweimar und Lahntal berichtete am vergangenen Donnerstag, 10.11.2016, die Landfrau Claudia E. Cloos über die Wartezeit auf ein Spenderherz sowie die anschließende Rekonvalenz. Frau Cloos wies zu Anfang die anwesenden 54 Gäste ausdrücklich darauf hin, dass Sie keinen medizinischen Vortrag halte, dazu sei sie nicht kompetent.

Die Vorsitzende Doris Amling und die Vortragende hatten Informationsmaterial zur Organspende ausgelegt und erklärten, dass Organspenden, auch der Generation 60+, dringend benötigt werden. Dies konnte eine anwesende, nierentransplantierte Zuhörerin bestätigen.

Claudia Cloos erläuterte die Anfänge ihrer Herzerkrankung, die sich im Mai 2011 dann so verschlechterte, dass ein Krankenhausaufenthalt in der Kerckhoff-Klinik, Bad Nauheim vonnöten wurde. Als erstes wurde versucht durch eine Punktion und Erhöhung der Medikation die starke Aszitis zu verbessern. Viele weitere Untersuchungen und ein plötzlicher Kreislaufzusammenbruch bestätigten schließlich die Vermutung der Ärzte, dass nur eine Herztransplantation Hilfe bringen würde.

„In den ersten Wochen auf der Intensivstation konnte ich viel schlafen, das war für meinen Körper und Geist eine große Entlastung “, so berichtete Claudia Cloos. Danach, oft Tag und Nacht schlaflos, gingen viele Gedanken durch Ihren Kopf. „Ich hatte Zweifel, ob es richtig ist, dass ein anderer Mensch für mich stirbt, ob ich egoistisch bin“. Wenn ich ein Spenderherz erhielt, was war mit meinen Gefühlen zu meinem Mann, sollte ich mich von ihm trennen um ihn nicht zu belasten? War ich nach der Operation noch ich selbst? Wenn das Herz die Seele des Menschen ist (laut Bibel), wo ging die Seele des/der Spender(in) hin, was war mit meinem „Seelenheil“?  Depressionszeiten wechselten sich mit Tagen des „Hochgefühls“. Wichtige Gesprächspartner in allen Zeiten waren die Ärzte und Schwestern des Transplantationsteams, der kardiopsychologischen Abteilung und die persönliche pastorale Begleitung.

Zum festen Tagesprogramm gehörte außer Blutabnahmen, EKG, UKG. CT in der Wartezeit und nach der Transplantation (Bett)-und Atem-Gymnastik, Mobilitätstraining am Ergometer sowie je nach Tagesform Bewegung mit dem Rollator. Stets verbunden mit den Medikamenten über einen Perfusor. Zur Ablenkung brachte eines Tages Ehemann Reinhard einen Laptop mit, den Claudia Cloos emsig benutzte. Sie sammelte die Email-Adressen aller Verwandten und Freunde, an die sie dann regelmäßig „Neueste Nachrichten aus der Kerckhoff-Klink“ übersandte. Und sie bekam Antwort: nicht nur aus Deutschland sondern auch aus Singapur, Rotterdam, Teneriffa, USA, je nachdem wo ihre Verwandtschaft gerade verweilte.

Nützlich war der Laptop auch, als das Naschkästchen völlig leer war. Eine Wunschliste, gemeinsam mit ihrer Stationsfreundin Alma erstellt, wurde zu einem Supermarkt in Friedberg versandt. Zwei Stunden später war der Notfall beendet: Ein Bote brachte 6 Bananenkisten voller Süßigkeiten, Chips, Flips und andere Speisen. Die beiden mussten sich noch 50 Euro bei einer Schwester ausleihen, damit alles bezahlt werden konnte. Natürlich erhielt das Pflegepersonal auch einen Anteil der bestellten Waren, das war Ehrensache!

Nach einem Fehlalarm im September, das avisierte Herz wurde aus medizinischen Gründen von den Ärzten abgelehnt, war es am 17.11.2011 endlich so weit. Ein passendes Spenderherz war gefunden und konnte in relativ kurzer Zeit transplantiert werden. Nun war es wichtig den Körper wieder zu mobilisieren. Sie lernte die neuen, wichtigen Medikamente kennen und selbst „zu stellen“. Ganz wichtig war es den neuen Speiseplan zu verinnerlichen, denn Transplantierte dürfen/sollten keine rohen Lebensmittel zu sich nehmen, da diese Keime und Bakterien in sich tragen. Diese können zu einer Abstoßung des Spenderorgans führen

Die Reha-Maßnahmen begannen am 21.12.2011 in der „Küppelsmühle“ in Bad Orb. Auch dort wurde Frau Cloos durch Ergometertraining, Einzel- und Gruppengymnastik, Gesundheitsvorträge, gemeinsam mit ihrem Ehemann Reinhard auf das „neue Leben“ vorbereitet und trainiert.

Heute darf Frau Cloos, „alles was gut für mich ist und mir Spaß macht“, sagt sie zum Abschluss des Vortrages. Sie geht gerne zum „ErlebnisTanz“ in Ebsdorfergrund-Wittelsberg und in Marburg-Cappel, engagiert sich im Landfrauenverein und schreibt gerne Geschichten und Haiku (jap.Gedichte), die auch schon im Cranach-Verlag, Kronberg, veröffentlicht wurden.

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September 2016 - Die Landfrauen trotzen „Karl“

Fast pünktlich zum Herbstanfang präsentierten sich die regionalen und überregionalen Gärtner beim Pflanzenmarkt im Neuen Botanischen Garten auf den Lahnbergen.  Als „alte Hasen“ kannten wir uns mit den Verantwortlichen und den örtlichen Gegebenheiten bestens aus. Schnell waren das von uns gestellte Zelt und die von Schwabendorf und Rüdigheim  besorgten Sitzgarnituren am Freitag aufgebaut. Auch der obligatorische Blumenschmuck durfte nicht fehlen! Die beiden letztgenannten Ortsvereine deckten dann den Samstag ab, während wir am Sonntag zum Einsatz kamen.

Morgens um 8 Uhr war dann klimatisch die Welt noch in Ordnung. Die Tische und Bänke mussten vom Tau befreit und Tischdecken aufgezogen werden, Leitungen für die Waffeleisen und Kaffeemaschinen mussten verlegt und die Geräte angeschlossen werden. Allmählich trudelten auch die ersten Akteurinnen und die ersten Teige ein. Nachdem man dem Stand den letzten Schliff gegeben hatte, konnte es losgehen. Bald schon kamen die ersten Aussteller, die uns als alte Bekannte mit einem freundlichen „Hallo!“ begrüßten, um einen warmen Kaffee an diesem noch recht frischen Morgen zu genießen.

Langsam belebte sich die Szene. Die Aussteller und wir bekamen zu tun. Auch „Karl“ kündigte sich allmählich an und setzte, je später es wurde, allen tüchtig zu. Die Landfrauen kamen an ihren warmen Arbeitsplätzen ganz schön ins Schwitzen. Und die Gäste? Auch sie wurden nicht verschont, mussten sie doch unsere Waffeln und den Kaffee unbeschattet an den gegenüber dem Stand aufgestellten Garnituren verzehren. Wir hatten zwar versucht Bodenhülsen für Sonnenschirme in den Boden zu drehen – der betonharte Boden ließ es aber nicht zu. Schade!

Die Landfrauen und unsere Gäste zeigten „Karl“ die kalte Schulter: es wurde tüchtig gebacken und verzehrt. Trotzdem waren wir am Spätnachmittag froh, dass wir unser Backen einstellen, die Garnituren zusammenbauen und das Zelt abbauen konnten.

Und was war mit  „Karl“? Ach ja, das war das HOCH, das uns die tropischen Temperaturen mit über 30 Grad bescherte. (AM)


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Juli 2016 - Eine Reise ins Glück


Die diesjährige Sommerfahrt brachte die Marburger Landfrauen in den Odenwald, genauer gesagt nach Erbach, der Hauptstadt des Odenwald Kreises. Das im Vorfeld mit der Erbacher Tourismuszentrale ausgearbeitete Besuchsprogramm führte die Landfrauen zunächst in die  KOZIOL- Glücksfabrik. Nein, hier wird kein Glück fabriziert (man stelle sich mal vor: „Ich hätte gerne ein Kilo Glück!“), sondern Gebrauchsgegenstände, die durch Form und Farbgebung  den Alltag fröhlicher (und glücklicher) erscheinen lassen.

Nachdem sich die Teilnehmerinnen und die zwei Teilnehmer in der Glücks-Kantine gestärkt hatten, wurden sie durch eine Glücks-Moderatorin in  Glücks-Museum entführt. Hier erhielten sie alle Informationen über die Glücks-fabrik KOZIOL, von der Entstehung, den ersten Produkten (Schneekugeln), der Produktion, dem neuen Design und der modernen Produktpalette: schön – praktisch – bunt. Im Glücks-Outlet hatten die Landfrauen das Glück, aus dem Glücks-Angebot die nötigen Gebrauchsgegenstände zu erstehen.

Nach so viel Glück meldete sich allmählich auch der Hunger, der glücklicherweise in der „Mümlingstube“ vortrefflich gestillt werden konnte. Wirt und Bedienung schauten nur in glückliche Gesichter.

Nach dem Mittagessen teilte sich die Gruppe und zwei Stadtführerinnen entführten die Marburgerinnen in die zauberhafte ehemalige Residenzstadt.
Viele Informationen, Geschichten und Geschichtchen, teilweise im Oddewäller-Platt, rundeten den Stadtspaziergang ab.
Noch etwas Freizeit – und ab ging es mit dem Bus voller glücklicher Landfrauen Richtung Heimat. (AM).

 

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Vorstandswahlen bei den Marburger Landfrauen - Doris Amling im Amt bestätigt

Rückblick, Ausblick und Vorstandswahl waren die Hauptpunkte der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ortslandfrauenvereins Marburg.

Als herausragende Ereignisse des letzten Jahres wurden das Waffelbacken im Botanischen Garten Marburg, die Tagesfahrt „Spargel und Rosen“ und viele interessante Fachvorträge genannt. Im kommenden Jahr stehen neben den Fachvorträgen wieder eine Informationsfahrt, das Waffelbacken im September und einiges mehr auf dem Programm.

Zu Beginn der Wahl verabschiedete Doris Amling die langjährige Kassiererin Bärbel Frühauf. In der sich anschließenden Wahl, geleitet von der ehemaligen Bezirksvorsitzenden Ute Lepper, wurde Doris Amling im Amt der 1. Vorsitzenden wieder einstimmig bestätigt. Als 2. Vorsitzende wurde Katharina Henz wieder gewählt. Der weitere Vorstand setzt sich aus Gudrun Metzmann (Kassiererin), Helga Damm (Schriftführerin) und Claudia Cloos, Lieselotte Geißel, Margot Klose, Margarete Löber und Helga Sell zusammen.

Am Schluss der Veranstaltung verabschiedete sich Ute Lepper als ehemalige Vorsitzende des Bezirksvereins vom OV Marburg. "Marburg", so Ute Lepper, "war der erste Verein, in dem ich mich als neue Bezirksvorsitzende vorgestellt habe. Mit meiner heutigen Verabschiedung will ich den Kreis schließen." Doris Amling dankte ihr im Namen des Ortsvereins für die stets kollegiale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein kleines Präsent. (AM)


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Amtshilfe  für Sulzbach

Unlängst erhielten Ute Lepper und Doris Amling eine Anfrage von Hella Ewald von den Sulzbacher Landfrauen, ob man sie bei ihrem Besuch in Marburg unterstützen könnten. Natürlich! Das ist doch keine Frage. Ist es doch im Sinne der Präsidentin des Landesverbandes, Frau Schuster, sich immer (wenn möglich) gegenseitig zu helfen. Wir versorgten Hella mit den nötigen Infos und Kontaktadressen und sagten ihr zu, sie und ihre Frauen an diesem Tag in Marburg zu begrüßen und zu begleiten.

Um nicht ganz mit leeren Händen dazustehen, besorgten wir für alle Teilnehmerinnen eine Stadtinformation und regionale Produkte: Ferrero-Pralinen und Marburger Nachtwächter. Die Ankunftszeit in Marburg verschob sich leider wegen eines Unfalls auf der Autobahn. Trotzdem holten sie uns in Niederweimar ab und erhielten somit auf der Fahrt zur Elisabethkirche fachkundige Erklärungen. Bei den „5 Tugenden“ am Firmaneiplatz wurde ein kleiner Imbiss gereicht ehe es dann mit der „Marburger Bimmelbahn“ durch die Altstadt hinauf zum Schloss ging. Nach einer Besichtigung der Anlage teilte sich die Gruppe in Fußgänger und Rückfahrer. Anschließend erkundeten die Sulzbacherinnen die (Nord-) Stadt auf eigene Faust.

Am nächsten Tag kam die Rückmeldung aus Sulzbach: "Unseren Frauen hat es sehr gut gefallen, sie waren ganz begeistert von den lieben MARBURGER LANDFRAUEN. Ohne Euch wäre es nur halb so schön gewesen. Vielleicht sehen wir uns am Hessentag. Liebe Grüße aus Sulzbach, Hella"

(AM)

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Bild: Landfrauen Sulzbach

 


Holz trifft auf Brot

Es ist schön, wenn sich die Vorsitzenden der Ortsvereine austauschen und Veranstaltungstipps weiter geben. So auch in diesem Fall geschehen.

Der OV bot seinen Mitgliedern zwei Betriebsbesichtigungen an: Zunächst die Schreinerei Hofmann in Wollmar und anschließend die Großbäckerei Müller in Ernsthausen. Obwohl aus Kostengründen kein Bus eingesetzt und somit auf Eigenanreise in Fahrgemeinschaften gesetzt wurde, meldeten sich zu dieser Veranstaltung mehr als 30 Damen an.

In Wollmar traf man sich zunächst in der Schreinerei Hofmann. Hier war alles schon für unseren Besuch vorbereitet: Info-Material, Begrüßungsgetränke und Plätzchen. Ralf Hofmann stellte uns zunächst seine kreativste Idee vor: den Schrank-im-Schrank-Trick mit dem Rapido-Schubladen. Kein Bücken und Suchen in den vielen Fächern unserer Schränke mehr, sondern einfach nur – natürlich erst nach Einbau des Schrankes im Schrank – die Schublade herausziehen und sich bedienen. Alles eine einfache Idee – man muss aber erst einmal darauf kommen! Mit dieser genialen Idee hat es Ralf Hofmann bis in die MDR-Sendung „Einfach genial“ geschafft und ist damit weltweit (dem Satelliten-Fernsehen sei Dank!) bekannt geworden. Beim Rundgang durch die Werkstatt und in Gesprächen konnte anschließend festgestellt werden, dass einige unserer Damen sich dieser Erfindung aus Wollmar schon bedienen.

Wer in Wollmar war und der einzigartigen Kirche keinen Besuch abgestattet hat, war nicht in Wollmar. Das wollten die Landfrauen nicht auf sich sitzen lassen, besuchten diesen Atriumbau und hörten einige Informationen von Doris Amling.

Weiter zog die Karawane dann zur Großbäckerei Müller in Ernsthausen. Hier wurden wir schon erwartet. Schutzkleidung lag und ein Betriebsleiter stand zur Führung bereit. Die Landfrauen erfuhren viel über die Geschäftsphilosophie, den Personalbestand, den Betriebsablauf, das Angebot, den Vertrieb und das Filialnetz. Die vielen Fragen wurden geduldig beantwortet. Bei der sich anschließenden Führung durch einen kleinen Teil des (ruhenden) Betriebes konnten manche Damen ihr Staunen nicht verbergen. Was wäre eine Bäckerei ohne entsprechende Kostproben? Auch daran war gedacht. Im Anschluss an die Führung traf man sich im Personalraum bei Kaffee und Kuchen wieder. Hier gesellte sich auch der Seniorchef zu uns und beantwortete alle noch offenen Fragen. Ach ja, das in der Überschrift erwähnte Brot erhielten wir dann zum Abschluss als Geschenk des Hauses.

Fazit: Ein sehr informativer Nachmittag bei Holz trifft auf Brot. (AM)

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Danke, Helga Damm!

Mehr als 20 Jahre ist Helga Damm Schriftführerin des Landfrauenvereins Marburg. Keine Sitzung des Vorstands, keine Veranstaltung, keine Fahrt – Helga Damm hielt alles schriftlich fest. Ihre gründlichen Protokolle oder Berichte spiegeln das Vereinsleben wieder und sind eine wahre Fundgrube. Für die 1. Vorsitzende des Landfrauenvereins Marburg Anlass genug, um Ihr einmal ganz offiziell mit dem Antrag zur Verleihung des Landesehrenbriefes zu danken.

Im Januar 2016 war es dann offiziell: Helga Damm erhielt durch die Hand der Landrätin Kirsten Fründt die Auszeichnung. In einer kleinen Feierstunde hob die Landrätin im Beisein von Weimars Bürgermeister Peter Eidam und der 1. Vorsitzenden des OV Marburg, Doris Amling, die Verdienste der Geehrten hervor. In der OP hieß es: „'Schriftführerin zu sein, ist die wohl schwierigste Aufgabe und der wichtigste Teil innerhalb einer Vereinigung‘, bemerkte Landrätin Kirsten Fründt“.

Der Ortsverein Marburg gratuliert Helga Damm ganz herzlich zu dieser Auszeichnung! (AM)

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Marburger Landfrauen feiern Advent

Unter dem Motto „Ein Streifzug durch die Weihnachtszeit“ begingen die Marburger Landfrauen ihre diesjährige Weihnachtsfeier. Im vollbesetzten Saal der Gaststätte „ Zur Ochsenburg“ begrüßte die erste Vorsitzende Doris Amling das Duo Brigitte Michelbach und Horst Rininsland aus Schwalmstadt.

Mit Mandoline, Gitarre, Liedern und Texten nahmen die beiden Musiker die Landfrauen mit auf ihren Streifzug. Beide Künstler verstanden es, mit ihrer Lied- und Textauswahl die Zuhörer zum Nachdenken, zum Schmunzeln oder auch zum Mitsingen zu bringen. Besonders die einfühlsame Interpretation der Texte, Musikstücke und Lieder machte diesen stimmungsvollen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis.

 

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Besuch der Hofgemeinschaft Kehna

Die Hofgemeinschaft Kehna ("Wo liegt denn Kehna?" fragten einige Mitglieder) ist ein Lebensort, in dem Menschen mit geistiger Behinderung einen Wohn- oder Arbeitsplatz finden können – manchmal sogar beides.

Man war seitens der Leitung sehr überrascht, als man erfuhr, dass sich schon mehr als 40 Landfrauen weit vor dem Termin angemeldet hatten und verordnete einen Anmeldestopp: „So viele können wir in unserem Café gar nicht unterbringen!“. Schade, gingen doch bis zum endgültigen Termin noch weitere 20 Anfragen ein! Anlass genug, diese Veranstaltung im nächsten Jahr noch einmal anzubieten.

Wir besichtigten zunächst die Kaffee-Rösterei. Die Rösterei nahm ihren Betrieb im Jahr 2000 auf. Sie verarbeitet ausschließlich Kaffeebohnen aus nachgewiesenem Bio-Anbau. In alter handwerklicher Tradition werden die handverlesenen Bohnen in einem schonenden Röstverfahren zu bekömmlichen Kaffee verarbeitet. Die Qualität hat sich inzwischen rumgesprochen und viele bekannte Hotels oder Cafés ordern hier ihre Kaffeesorten.  

Weiter ging es zur Weberei. Hier werden ausschließlich Naturfasern verarbeitet. Hauptsächlich Baumwolle und Leinen. Die dritte Anlaufstelle war die Schreinerei. Hier haben bis zu 15 betreute Mitarbeiter  einen Arbeitsplatz. Das was hergestellt wird, wird stets in Kleinserie angefertigt und zwar in Arbeitsteilung.

Der Rundgang endete im hofeigenen Café bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Der einsetzende Nieselregen unterstrich die Befürchtung der Hof-Leitung über unsere geballte Ladung Landfrauen: Das Café war zu klein, sodass einige Damen im Hof Platz nehmen mussten – natürlich unter Schirmen!
Alles in allem ein interessanter Einblick in eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. (AM)

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Juni 2015 - Spargel und Rosen – und das ganz in der Nähe!

Warum soll man immer ins Südhessische fahren, wenn einem die Besichtigung eines Spargel-Betriebs auch in der Nähe angeboten wird. Und da das für eine Tagesfahrt zu wenig ist, packt man den Besuch bei einem Rosen-Produzenten noch dazu – und fertig ist das Paket „Spargel und Rosen“. Beides fanden wir in der Wetterau, besser gesagt in Gambach und Steinfurt.

Zunächst fand eine interessante Betriebsführung durch den Betrieb der „Wetterauer Früchtchen“ statt. Wir sahen die Ernte und Verarbeitung des Spargels. Aber die Erdbeerernte stand auch schon an. Und im Herbst sind es dann die Äpfel, die die Existenzgrundlage des Betriebes gründen.

Doch was ist der Besuch eines Spargelhofes ohne die Verkostung des Produkts? Nach einem Erdbeersecco als Begrüßungstrunk folgte als Entree eine Kreation aus Spargel-Erdbeersalat mit einer Spargelcreme und Kräutern. Der Hauptgang bestand dann aus Spargel mit Kartoffeln und Soße Hollandaise mit Schnitzel. Den Spargel gab es natürlich bis zum Abwinken! Als Dessert folgte dann ein Erdbeer-Sorbet. Einfach köstlich!

Im Anschluss an den Spargelhof ging die Fahrt weiter nach Steinfurt, dem hessischen Rosendorf. Hier besichtigten wir das Gelände der „Rosen-Union“ und erhielten bei den geführten Rundgängen wertvolle Tipps über die perfekte Rosenpflege. Natürlich konnten auch Rosen gekauft werden! Ein gemütliches Kaffeetrinken im angrenzenden „Rosen Café“ rundete den ereignisreichen Tag ab. (AM)


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Mai 2015 - Besucheransturm im Botanischen Garten ….

… und die Marburger Landfrauen mittendrin!

Ja, wir gehören schon zum festen Bestandteil beim Pflanzenmarkt der „Fördergesellschaft des hessischen  Gartenbaus“ im neuen Botanischen Garten auf den Marburger Lahnbergen. In diesem Jahr hatten wir den Mai-Termin ausgesucht, den wir uns mit dem Ortsverein Kirchhain teilten. Solch einen Termin an drei Tagen zu stemmen, ist für einen einzigen Verein zu anstrengend. Auch die Herrichtung des Standplatzes läuft so besser: wir stellten das Zelt, die Kirchhainer die Biergarnituren. Da es das Wetter in diesem Jahr besser mit uns meinte, konnten sich beide Vereine über einen regen Zuspruch nicht beschweren – denn es hat sich inzwischen bei den Besuchern rumgesprochen: Die Waffeln der Landfrauen sind einfach spitze! (AM)

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März 2015 - Woher kommt die Milch?

Natürlich von der Kuh! Das wissen auch die Landfrauen! Aber: Wie sieht heute ein Betrieb aus, der sich auf die Zukunft (besonders nach Wegfall der Milchquote) eingestellt hat?

In der Robotermelkanlage der Familie Geißel in Sterzhausen war von der Kuhstallromantik aus vergangenen Zeiten nichts mehr zu sehen. 200 Milchkühe, freilaufend in zwei großen Ställen, namenlos, nur noch mit Nummern versehen, scheinbar weil sich der Computer keine Namen merken kann, leben hier für die Milchproduktion. Und wenn sie feststellen, dass sie genügend Milch produziert haben, begeben sie sich selbständig, von wegen „dumme Kuh“, zu ihrem Freund dem Melkroboter, der sie von der „schweren Last“ befreit. Alles automatisch und ohne menschliches Zutun. Die Milch läuft dann in Kühltanks, die nachts von den Molkereifahrzeugen geleert werden. (AM)

 

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Dezember 2014 - Alle Jahre wieder: Weihnachtsfeier 2014 des Ortsvereins Marburg

Volles Haus in der Gaststätte „Ochsenburg“: 95 Landfrauen und ein paar vereinzelte „Landmänner“ waren der Einladung zur diesjährigen Weihnachtsfeier gefolgt. Der kleine Saal war liebevoll vorweihnachtlich geschmückt und die Tische mit Sammeltassen- und -tellern gedeckt. Stollen und Gewürzkuchen standen zum Verzehr.  

Als Referentin konnte Schwester Käthe Müller mit dem Vortrag „Weiße Kleider und  goldene Flügel: Engel – Gottes Boten“ gewonnen werden.
Für die musikalische Umrahmung sorgten die Herren Weber und Born.

Sowohl der Vortrag als auch die musikalische Begleitung versetzten die Anwesenden trotz des frühen Termins (25. November) schon in eine vorweihnachtliche Stimmung.

Die rundum zufriedenen Gäste wurden mit einem kleinen Geschenk (Weihnachtstern) und den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und den besten Wünschen für 2015  in den Abend entlassen. (AM)


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Bilder: Doris Amling


2014.09 - Waffelbacken auf dem Pflanzmarkt in Marburg

Der Pflanzenmarkt im Marburger Botanischen Garten ist inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Fülle der Marburger Veranstaltungen geworden. Jedes Jahr findet er im Frühling und im Herbst auf den Lahnbergen statt und immer sind die Marburger Landfrauen mit von der Partie. In diesem Jahr hat man sich gemeinsam mit den Kirchhainer Landfrauen auf den Herbst geeinigt. Während die Kirchhainerinnen den Stand am Samstag besetzten, waren wir Marburgerinnen am Sonntag dran.

Schon früh am Morgen war die erste Schicht vor Ort, um alles herzurichten, damit die Aussteller zu ihrem Kaffee kamen. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, da kamen die ersten Besucher, um sich mit Kaffee und Waffeln oder Schmalzbrot zu stärken. Mit zunehmenden Sonnenschein und zunehmender Wärme füllte sich der Ausstellungsbereich und die Waffelproduktion lief auf vollen Touren. Der Stand  war ständig belagert und die schönen Sitzgelegenheiten immer besetzt. Da konnte einem das Herz aufgehen!

Nach Schließung des Gartens war für uns aber noch nicht Schluss: Zelt und Garnituren mussten abgebaut, verstaut und verladen werden. Jetzt  warten sie auf ihren Einsatz im nächsten Jahr.

 

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2014.07 - Wanderung im Hinterland

Nun, warum sollte es uns besser gehen, als den Marburgern mit ihrer Bimmelbahn? Auch unsere geplante Streckenführung von Buchenau nach Katzenbach und zurück mit dem Bus in die Heimatorte hatte da mal ein Problem: der Bus wäre in Kombach nicht um eine Haarnadelkurve gekommen. Aber kein Problem, im Gegensatz zu den Marburgern konnten wir unsere Strecke vorher einfach umlegen. Es wurde ein neuer Start und Zielpunkt gefunden: von Eckelshausen nach Biedenkopf.

Es ist daher gut, wenn man Fachleute (hier erfahrene Wanderer) in Person von Hannelore Werner und Ehemann im Verein hat. Sie hatten die Strecke vorher abgelaufen und für interessant und gehenswert für „normale“ Wanderer empfohlen. Jetzt hieß es nur noch ein lohnendes Endziel für Nichtwanderer und Wanderer zu finden. Aber nichts leichter als das! Das Schloss mit seinen Schlossterrassen.

42 Interessentinnen meldeten sich, wovon sich ca.30 in Eckelshausen auf Wanderschaft begaben und der Rest sich mit dem Bus nach Biedenkopf fahren ließ, um sich dort kulturell (Schloss) oder lukullisch (Schlossterrassen)  die Zeit zu vertreiben.

Die Wanderung stellte an die meisten Landfrauen konditionell keine allzu großen Ansprüche. Die Steigungen (und da gab es einige) wurden in Gesprächen „fast leichtfüßig“ genommen, die geraden Strecken boten Zeit, sich die reizvolle Landschaft des Hinterlandes zu verinnerlichen („Mir hus hej so schie, woas brauche mir noch zu verräse!"auf  Hochdeutsch: "Wir haben es hier ja so schön, warum verreisen wir überhaupt?“) und der (Grenzgang-) Rastplatz lud zu einer gemeinsamen Rast (leider ohne Erfrischung, denn der Lalabu kam hier mit dem Auto nicht hin).

Als Biedenkopf in Sicht war, gestanden sich doch einige Landfrauen ein, dass sie sich etwas überschätzt hatten. Weiter nicht schlimm, es wurde für sie ein Taxi organisiert, das sie zum Schloss brachte. In Biedenkopf selbst musste die letzte Steigung genommen werden und dann war nach gut 2 ½ Stunden das Ziel endlich erreicht. Hier wurden die Wanderinnen herzlich von den Nichtwanderern (die hattes’s ja gut!) empfangen. Gemeinsam wurden dann in den Schlossterrassen erst einmal die verlorenen Flüssigkeitsmengen ausgeglichen und die abgewanderten Kalorien wieder aufgefüllt.

Ach ja, bei der Busabholung hatte uns das „Bimmelbahn-Syndrom“ wieder eingeholt: Der Bus konnte wegen des zugeparkten Busparkplatzes nicht wenden.
Aber das ist eine andere Geschichte.  (AM)

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2014.03 - Einmal im Jahr wird gebastelt 

In der modernen Zeit heißt es "DIY" (Do it yourself) und ist der absolute "Hype".  - junge Frauen basteln und werkeln und stricken und häkeln. Wir nennen es weiter: Bastel-Nachmittag. Diese sind bei den Marburger Landfrauen Tradition und werden sehr gut besucht. So bietet sich den Landfrauen die Gelegenheit, ihre Kreativität auszuleben. Nach den bisher eher für die dunkle Jahreszeit erstellten Produkten (Lichtkugeln und Weihnachtssterne) standen in diesem Jahr Geschenkverpackungen und Fotowürfel auf dem Programm.

Anita Böckler stellte zunächst diverse Beispiele vor und weckte dadurch den Ehrgeiz der Landfrauen, ähnliche Produkte in Eigenleistung herzustellen. Material war ja genug da und bot ausreichend Gelegenheit, in die Vollen zu gehen. Bald stellte man fest, dass in der Theorie manches doch viel einfacher aussah – aber die PRAXIS! Nun, Landfrauen lassen sich nicht unterkriegen – und siehe da, es entstanden viele sehenswerte Exponate, die die „Künstlerinnen“ glücklich machten.

Wie immer bei den Landfrauen: Nach der Arbeit kommt der gemütliche Teil. Die Moischter und Cappeler Damen hatten ihre Kreativität zusätzlich noch beim Kuchenbacken ausgelebt. Danke!

 

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Januar 2014 - Eine Reise durchs Marburger Land

Das war ein Auftakt! Fast 70 Landfrauen, incl. 2 Landmännern, waren der Einladung zu einer Reise mit Gerd Daubert zu den „Attraktiven historischen Orten in unserer Region“ ins Bürgerhaus in Niederweimar gefolgt. In Wort und Bild berichtete er über die Orte, erzählte bekannte und unbekannte Geschichten und band die Landfrauen immer wieder in seine Erläuterungen ein. Am Ende der gemeinsamen „Reise“ erwartete die Landfrauen ein Kuchenbuffet und bot beim Kaffeetrinken reichlich Gelegenheit, über das Gesehene und Gehörte zu sprechen unter dem Tenor „Da muss ich unbedingt mal hin!“.

 

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Januar 2014 - Lauf mal wieder

Das war das Motto der ersten Veranstaltung in 2014 gemeinsam mit dem Bezirksvorstand.

Am 11. Januar trafen sich ca. 30 Wanderfreundinnen vor der ehemaligen Tannenbergkaserne, um Marburg südwestlich zu umwandern. Leider spielte das Wetter nicht so mit – es war trüb und die sonst schönen Ausblicke auf Marburg konnten nicht wirklich genossen werden.

Die Route führte zunächst oberhalb entlang des Heiligen Grundes über Ockershausen, die Weinstraße bis zum Rotenberg und über den Friedhof bis zum Parkplatz bei der Gärtnerei Bonacker. Hier wurde die erste willkommene Rast eingelegt: ein LALABU (Landfrauenlaufbursche) versorgte die Wanderinnen mit einem Glas Prosecco. Weiter ging es dann über Sandweg,

Bunter Kitzel und Schlosspark zum Schloss. Unterbrochen wurde der Weg immer wieder durch Erklärungen sachkundiger Landfrauen. Der Abstieg vom Schloss erfolgte über die Landgraf-Philipp-Straße mit dem Ziel Oberstadt zum Café Vetter.

Weil sich inzwischen die Sonne zeigte, entschied sich ein Großteil der Landfrauen nach dem gemütlichen Kaffeetrinken zur Rückwanderung, während für den Rest die Möglichkeit des Bustransfers bestand.

 

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